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Ausstellung im Kulturzentrum Altes Rathaus - "Josef Wittmann - Kirchenmaler des Neubarock"

| Aktuelles

„Entwürfe zu kirchlicher Malerei“

Maler des Langhausdeckenfreskos "Übertragung des Gnadenbildes" in der

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Bodenmais / 1924

 

*1880 Windischeschenbach + 1968 München

 

Josef Wittmann wurde am 22. Mai 1880 in Windischeschenbach/Opf. Geboren. Auf Betreiben des örtlichen Pfarrers ging Josef Wittmann um 1900 auf die damals königliche Kunstgewerbeschule in Nürnberg, anschließend an die Akademie für Bildende Künste nach München und studierte Malerei. Seinen ersten Auftrag für Decken- und Wandfresken bekam er 1903 mit 23 Jahren für die Pfarrkirche St. Stefan in Stammham bei Kösching.

Gut 2/3 seiner Entwürfe, d.h. alle aus seiner Frühphase (1903-1918) und die meisten aus seinem Hauptwerk

(1919-1944) sind bei einem Bombenangriff in seinem Wohnatelier in München-Schwabing 1943 verbrannt. Die Decken-, Wandfresken und Altarbilder in den meist ländlichen Kirchen der Diözesen Regensburg, Eichstätt und München-Freising bzw. in der Oberpfalz, Nieder- und Oberbayern haben den 2. Weltkrieg unbeschadet überdauert, so auch das bedeutende Bodenmaiser Langhausdeckenfresko aus 1924 "Übertragung des Gnadenbildes."

 

Der Großteil der ausgestellten 70 Entwürfe ist nach dem 2. Weltkrieg entstanden, also zwischen seinem 65. und 80. Lebensjahr; diese wurden alle ausgeführt.

Wittmanns Schaffenszeit umfasst 57 Jahre, in der er in über 75 Kirchen Decken-, Wandfresken - und Altarbilder ausgeführt hat, die in einem Werksverzeichnis festgehalten sind. Alle Kirchenaufträge hat Wittmann alleine ausgeführt, fremde Hilfe nahm er nicht an. In den Wintermonaten wurde im Wohnatelier an den Entwürfen gearbeitet, in den Sommermonaten diese in den Kirchen umgesetzt. Die Ölbilder hat er mit einigen Ausnahmen nach seiner Tätigkeit als Kirchenmaler, also nach seinem 80. Lebensjahr gemalt.

 

In Bodenmais schuf er im Jahr 1924 das große Deckenfresko. Es stellt die Übertragung des Gnadenbildes von Maisried nach Bodenmais dar.

 

Die Ausstellung im Alten Rathaus ist vom 8. März bis zum 28. April montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet; freitags von 9 bis 13 Uhr.

 

Führungen finden statt am Sonntag, 10. März um 11:30 Uhr, am Freitag, 15. März um 19 Uhr, am Freitag, 5. April um 19:30 Uhr und am Sonntag, 14. April um 11:30 Uhr. Beginn der Führung ist jeweils in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

 

 

 

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