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Bodenmais auf Sylt in aller Munde

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Bodenmais auf Sylt in aller Munde

 

Es war nahezu unglaublich, wie viele Sylter zu dem 2. Tinnumer Straßenfest kamen, um den Besuch aus Bodenmais ganz nah zu erleben. Es waren wirklich Tausende, was ein Pressekollege, der an der Reise teilnahm, ebenfalls bestätigen kann, die sich für Bodenmais, die Werbematerialien, die mitgebrachten Schmankerl, das bayerische Bier und vor allem die Attraktionen interessierten: die Böllerschützen der Arberschützen, die Bodenmaiser Tanzlmusi und Johannes Weinberger mit seiner Ziach.

In jeder Zeitung auf Sylt, mit Sonderseiten und Anzeigen, auf zig Plakatwänden und mit Flyern war der Bodenmais-Besuch zuvor angekündigt und beworben worden. Fast unvorstellbar, wie viele Besucher zu einem relativ kleinen Fest mit drei Essens- und Getränkeständen, einem kleinen Zelt und einigen Flohmarktständen, gekommen waren.

Und von der sprichwörtlichen Kühle der Nordlichter war gar nichts zu spüren, nur warme Herzlichkeit wurde den Bayerwäldern auf Sylt zuteil, die sich genau um Mitternacht in einem Bus des Reisebüros Wenzl aufgemacht hatten, die im letzten Jahr begonnene Partnerschaft mit den Sylter Friesendörfern fortzusetzen. Eine Sylter Abordnung, bestehend aus Jutta Hinz von Sylt-Tourismus, Manfred Ueckermann, vom Amt Landschaft Sylt, Ortsbeiratsvorsitzenden Uwe Dau, der stellvertretenden Bürgervorsteherin Hannelore Strauch und Wolfgang Buck von Sylt-Tourismus, wartete mit der Bodenmaiser Fahne schon am Fähranleger in List, um die Bodenmaiser aufs Herzlichste willkommen zu heißen, wobei die Bodenmaiser die Überfahrt mit der Syltfähre sehr genossen hatten. Da man sich bereits vom ersten Besuch der Sylter im vergangenen April her kannte, gab es viele Umarmungen und ein großes Hallo. Damals kam der Sylter Shantychor und eine Tanzgruppe in den Kurort unterm Silberberg, um eine Städtepartnerschaft zwischen Bodenmais und Sylt anzustreben. Der damalige Kurdirektor Uwe Winter hat zwischenzeitlich zwar nach Bad Bevensen gewechselt, so dass die Angelegenheit nun „Chefsache“ ist und bei der Gesamtbürgermeisterin von Sylt, Petra Reiber, liegt.

Diese empfing zunächst eine kleine Abordnung der Bodenmaiser mit dem Geschäftsführer Andreas Lambeck, seinen Familienangehörigen, dem Vorsitzenden des Vereins Bodenmais Wirtschaft und Tourismus e. V., Dr. Manfred Schappler, der stellvertretenden Geschäftsführerin der BTM, Katharina Hartl mit Mann, dem Geschäftsstellenleiter des Regener Wochenblatts, Horst Zimmermann und dem Sylter Empfangskomitee.

Bürgermeisterin Reiber, die eigentlich den jüngsten Bürgermeister Deutschlands erwartet hätte (er konnte am Syltbesuch wegen einer Trauerfeier leider nicht teilnehmen), berichtete über den Werdegang von Westerland, die gegenwärtige Situation durch die Fusion und interessierte sich sehr für das neue Bodenmaiser Angebot eines „Knödeldiploms“, wie sie schon vor dem offiziellen Empfang Katharina Hartl verriet, da sie auch gerne am Wochenende zuhause koche und sogar Germknödel bereite.

Natürlich sprachen die Bodenmaiser sofort eine Einladung zum Erlernen der Knödelkunst aus und damit war auch gleich ein sehr freundschaftlicher Kontakt mit der Sylter Bürgermeisterin hergestellt.

Petra Reiber eröffnete dann auch am Samstag das 2. Tinnumer Straßenfest und bezog den Besuch der Bodenmaiser in ihrer Eröffnungsrede voll mit ein. So trugen dann die Bodenmaiser Tanzlmusi, die Böllerschützen der Arberschützen mit ihrem Vorstand Helga Wölfl und vor allem der junge Johannes Weinberger dazu bei, dass wirklich Tausende von Syltern zum Tinnumer Straßenfest und sich von dem bayerischen Besuch überzeugen ließen.

Josef Kagerbauer sen. von JOSKA Bodenmais hatte zusammen mit zwei Mitarbeitern einen Glasofen neben dem Festzelt aufgestellt und so konnten die Sylter auch einmal ihre eigene bunte Glaskugel fertigen.

Kulinarisch hatte Andreas Diefenbach vom Hotel Dolce Vita die Sylter mit Leberkäsesemmeln und Weißwürsten mit Brezen, sowie bayerischen Bier auf seiner Seite, denn diese Schmankerl fanden guten Anklang bei den Nordlichtern. Diefenbach wurde dabei von eigenem Personal, als auch von dem Auszubildenden Christian vom Hotel Bergknappenhof unterstützt.

So etwas wie die Böllerschützen hatten die Sylter noch nicht gehört und schon im Vorfeld fragte ein Herr vom Ordnungsamt bei Katharina Hartl an, was Böller eigentlich wären, ob das eine Art Feuerwerk sei. Besonders Johannes mit seiner „Ziach“ verzückte die Besucher, so dass die aufgestellten Bänke mehr als überfüllt waren.

Die Sylter ihrerseits hatten die Bodenmaiser Abordnung schon gleich an der Ankunft mit Lachs- und Krabbenbrötchen am Strand von Kampen verwöhnt, wo Manfred Ueckermann die Vorzüge des Strandes und der Insel Sylt im allgemeinen pries. Und das stimmte, denn die Bodenmaisern waren sich einig: Den Sylter Strand sehen, ihn genießen und sich in ihn verlieben. Abends kehrte man dann ins „Gosch“ in List ein, ein Fischrestaurant, wie es nur auf Sylt zu finden ist und anschließend lud Uwe Dau noch die Scheune seines Sohnes Torsten auf einen Umtrunk ein.

Jede sich bietende Gelegenheit am Abend oder auch am Morgen nutzten die Bodenmaiser, um sich nochmals zum Strand zu begeben und auch mal die Füße in die Nordsee zu halten. Einige nahmen sogar noch ein Bad darin, denn bei einer kurzen Inselrundfahrt hatte man den Strand zwar gesehen, aber leider keine Gelegenheit ihm näher zu kommen.

Die Werbematerialien, die eine Abordnung des Nationalparks Bayerischer Wald mit Birgit Esker, Sepp Resch, Heidi Kraus und Sabine Mühlbauer anbot, als auch der neue Bodenmais Katalog, den Karl-Heinz Hartl, sowie Anja und Gerald Wenzl verteilten, fanden reges Interesse bei den Festbesuchern.

Ob des starken Windes war es nicht möglich, die Bodenmaiser Werbewand auf dem Festplatz aufzustellen, diese fand Verwendung im Festzelt als Kulisse sowohl für den Shantychor als auch für den Gottesdienst am Sonntag Mittag mit Pastorin Heike Reimann und dem Jugendchor. Die Pastorin begrüßte ebenfalls die Bodenmaiser Abordnung und freute sich über den guten Zuspruch, den der Gottesdienst fand.

So unterschiedlich die Menschen auf Sylt und im Bayerischen Wald auch sein mögen, mit den gegenseitigen Besuchen wurde der Grundstein für eine Partnerschaft gelegt, die sich in der nächsten Zeit auf alle Fälle fortsetzen und weiter entwickeln wird, wie auch der Ortsbeiratsvorsitzende Dau bei der Verabschiedung meinte, was die stellvertr. BTM-Geschäftsführerin Katharina Hartl nur unterstreichen konnte. Mit Sylter Piccolos, Sylttaschen und Schlüsselanhängern im Gepäck machten sich die Bayerwälder schweren Herzens wieder auf den Weg in die Heimat, diesmal mit dem Autozug über den Hindenburgdamm, nicht ohne nochmals die ganze Fahrt Revue passieren zu lassen.

 

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