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Luisa Schömig ist die 4. Bayerische Weißwurstkönigin

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Die 4. Bayerische Weißwurstkönigin kommt - wie könnte es anders sein - aus Franken. Mit Luisa Schömig, die zur vierten Regentin Luisa I. gekrönt wurde, machen die Nordbayern ihren Hattrick bei der Wahl zur offiziellen Botschafterin des Metzgerhandwerks perfekt. Mit knappem Vorsprung sicherte sich die Unterfränkin den Titel nach einem spannenden Wettbewerb auf dem Bodenmaiser Marktplatz.

Für die Zuschauer hatten die Organisatoren von der Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH (BTM) das gesamte Wochenende über ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. Während die Kandidatinnen am Samstag ihre offiziellen Sponsoren-Auftritte im Joska Glasparadies absolvierten, durfte sich das Publikum beim großen Open-Air mit Schlagerstar Nicki warm laufen. Der Sonntag begann dann natürlich mit einem großen Weißwurstfrühstück, das sich ganz nach den modernen Gepflogenheiten bis in den Nachmittag hin zog. Das Bühnenprogramm eröffneten die Models der großen Dirndl-Modenschau, die von Astrid Söll - Dirndl Couture veranstaltet wurde. 

Söll designed und stiftet auch das offizielle Kleidungsstück der Weißwurstkönigin, womit die Überleitung zu den Grußworten von Schirmherr Helmut Brunner und Christin Herrmann greifbar nahe lag. Brunner, Landesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten betonte vor allem die Bedeutung der Weißwurst als bayerisches Kulturgut (kurz: Schmankerl) und freute sich auf die gemeinsamen Auftritte mit der neuen Königin. An die neue Regentin wandte sich auch Christin Herrmann, die als Christin I. seit der Wahl im Vorjahr das Amt inne hatte. In einer in Reimen vorgetragenen Rückschau auf die vergangenen zwölf Monate steigerte sie die Vorfreude der wartenden Kandidatinnen. 

Die durften im Anschluss endlich auch die Bühne, einzeln aufgerufen von Moderator Woife „Der Fälscher“ Berger, der wie immer gekonnt komödiantisch und bayerisch direkt durch das Programm führte. Für die Kandidatinnen hatte er ein buntes Programm an Aufgaben parat. Gefragt war dabei nicht nur das Wissen zum Thema Weißwurst, sondern auch das Talent unter Druck zu improvisieren (beim Gstanzl-Singen) sowie mit kühlem Kopf, Überblick und etwas Sportlichkeit bayerische Ausdrücke mit Buchstaben aus dem Publikum zusammen zu stellen. Kurz: es wurde viel gelacht, geschwitzt und Hirnschmalz verbraucht, bis schließlich die Jury am Zuge war. Angeführt von Bürgermeister Joli Haller brüteten die Moderatoren-Legenden Sissi de Maas, Sepp Ortmeier, Uschi von Luttiz und Doris Melchner nebst Vorjahressiegerin Christin Herrmann und dem stellvertretenden Landesinnungsmeister des Fleischerverbandes Werner Braun über der Auswertung. Zuletzt wurden die Kandidatinnen im Ausscheidungsverfahren von der Bühne geschickt, bis schließlich Luisa Schömig übrig blieb und auf dem Thron Platz nehmen durfte. 

Nach den offiziellen Gratulanten, inklusive Jury, Schirmherr und den Initiatoren Albert Fritz und Roswitha Nötzel-Seemann, sowie BTM-Chef Bernhard Mosandl, ließ sich Luisa vom eigens angereisten Fanclub feiern. Ihr Großvater hatte einen großen Reisebus gechartert, um das große Aufgebot an Unterstützern nach Bodenmais zu bringen. Davon abgesehen hatte Luisa bereits im Vorfeld großes Talent im Umgang mit den Medien bewiesen. Schon nach der Bekanntgabe ihrer Kandidatur gab Sie fleißig Interviews in den Lokalzeitungen und bei Radio Charivari in Würzburg, machte Werbung in den sozialen Medien und wurde sogar vom Comedy-Duo Waltraud und Mariechen unterstützt. Entsprechend souverän meisterte sie die anstehenden Aufgaben, vom Foto-Shooting bis hin zum Radio-Interview beim Bayerischen Rundfunk am Montag morgen. Dann drängte bereits die Zeit, da sie schon nachmittags an ihrem Arbeitsplatz im The Charles Hotel in München zurück erwartet wurde. Auf eine ebenso spannende wie aufregende Zeit dürfte Luisa demnach gefasst sein.

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