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Luise Kinseher glänzt mit und im Hotel Freiheit

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Die Nockherberg-Rednerin überzeugt in Bodenmais.

 

Als erste weibliche Fastenpredigerin auf dem Nockherberg überzeugte Luise Kinseher im Frühjahr in München, im gut besuchten Pfarrzentrum in Bodenmais war zu sehen und zu hören, wie sie alle Register ihres Könnens zum Einsatz bringen und überzeugen kann.

Und wie sie es kann mit ihrem Kabarett-Programm „Hotel Freiheit“: als Gitti Lachner von der Hoteldirektion, als ernste Hotelmitarbeiterin Birgit Rösch, als etwas angeheiterter Gast Maria, als russische Milliardärin Olga, als Helga Breze, die hofft, dass ihr 88jähriger Mann bald sein Leben aushaucht.

Es passte wie die Faust aufs Auge zum Tourismusort Bodenmais. Vom Hotelgast bis zur Hoteldirektorin, in Sekundenschnelle schlüpft die Schauspielerin in die unterschiedlichen Rollen, denn dem Hotel Freiheit, hoch oben in den Bergen gelegen, droht die Schließung, bzw. die feindliche Übernahme. Das Personal versucht alles, dies zu verhindern und steht sich dabei selber im Weg. Ein Szenario nah an der Wirklichkeit beginnt und wird mit Charme und einer großen Menge Humor von Luise Kinseher dem Publikum nahe gebracht.

Luise Kinseher sprühte nur so vor lauter Ideen und Kreativität bei ihrem Auftritt, jede einzelne Szene, alle aus dem wirklichen Leben gegriffen, wird durch ihre Darstellung vom Publikum erst bewusst wahrgenommen, sie wird mit ihr erlebt.

Mit einer minimalen Bühnendekoration von nur einem kleinen Tisch und einem Stuhl, ohne große Kostümierung, nur durch ihre Mimik, ihre Stimme und ihr Gebaren, füllt sie jede einzelne ihrer Rollen mit so viel Leben, dass man ihr jede uneingeschränkt glaubt.

Ohne Fass und doppelten Boden, oder besser gesagt, ohne jegliches Manuskript in Papierform, schlüpft Luise Kinseher in die Identität von verschiedenen Personen, stellt die unterschiedlichsten Charaktere dar. Sie ging auch als Birgit Rösch ins Publikum und unterhielt sich mit den Gästen, natürlich auf ihre eigene Art und Weise, die zu wahren Lachsalven führte.

Sie spielt mit dem Publikum, meistens mit einigen aus der ersten Reihe, wie z. B. Hans Grassl aus Regen, der mit seinem roten Pullover und seinem Aussehen von ihr als möglicher Terrorist eingestuft wurde und den sie immer wieder als „Regenerer“ in ihre Darstellungen mit einbezog. Oder Pfarrer Vierheilig, der für sie auch ein dankbarer Kandidat war, und über dessen Beruf sie erst bei der folgenden Autogrammstunde aufgeklärt wurde.

Zu Anfang hatte Bürgermeister Michael Adam die aus Niederbayern stammende Kabarettistin und Schauspielerin in Bodenmais willkommen geheißen und stellte die Bekanntheit von Luise Kinseher durch ihre Rollen als Thekla Eichenseer in „München 7“ oder Hanna Graf in „Cafe Meineid“ heraus, wo sie vielen Fernsehzuschauern ein Begriff ist. Aber seit ihrem Engagement als „Mama Bavaria“ beim diesjährigen Starkbieranstich auf dem Nockherberg kennt jedes Kind in Bayern Luise Kinseher.

Es ging auch nicht ohne Zugabe und so gab die Kabarettistin nochmals die „Maria“ und erst nach minutenlangem Applaus konnte Luise Kinseher dann die Bühne des Pfarrzentrums verlassen.

 

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