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Osterdienstag 20.15 Uhr im BR: "Frühling im Bayerischen Wald"

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Frühling im Bayerischen Wald – das ist die „allerschönere Zeit“. So heißt es schon im Jahr 1903 in der Zeitschrift „Das Bayerland. Illustrierte Zeitschrift für Bayerns Volk und Land“. Was damals galt, gilt auch noch heute: Der Frühling im Bayerischen Wald ist einfach traumhaft, wie der 45minütige Film von Dr. Michael Zehetmair zeigt. Am Osterdienstag (26.April) um 20.15 Uhr ist der Film im Bayerischen Fernsehen (BR) zu sehen.

 

Zu den Rieslochwasserfällen bei Bodenmais, einem der magischsten Orte im ganzen Bayerischen Wald, führt Wanderführerin Uschi Rankl gleich zu Beginn unseres Filmes. Kaum könnte es eine bessere Einstimmung auf den Frühling im Bayerischen Wald geben, als das mächtige Rauschen und Fluten der Wasserfälle.

 

Weitere Themen im Film sind unter anderem:

 

Die „Hiensölde“. „Sölde“ heißt Haus, und „Hien“ hieß der ehemalige Bewohner. Im Jahr 1436 entstand die „Hiensölde“ in Blockbauweise. Sie ist eines der ältesten Häuser im Bayerischen Wald, ebenso eines der ältesten Häuser in Blockbauweise weltweit. Jetzt wird das Haus in Mitterfels liebevoll saniert.

 

Quasi „Frühlingsbier“, passend zur Starkbierzeit, wird in der ältesten Familienbrauerei Ostbayerns derzeit gebraut. Gemeint ist die seit dem Jahr 1283 bestehende „Rhaner Bier“ – Brauerei, in Rhan, einem Dorf in der Gemeinde Schönthal. Im Angebot ist unter anderem der „Lilly Bock“, ein Weißbierbockbier, benannt nach „Lilly“, der Tochter des Brauereichefs Dr. Alois Plößl.

 

„Diweilen St. Isidor bet, der Engel seine Arbeit tät“ steht auf einer halb ironisch, halb ernst gemeinten Inschrift. Zu finden auf einem Hinterglasgemälde in einer Steinsäule, die sich an einem Feldrand nahe des Ortes Wegscheid befindet. Zu sehen ist ein Engel, der im Frühjahr das Feld eines Bauern bestellt, während letzterer sich auf das Beten zum Heiligen Isidor von Sevilla, dem Schutzpatron der Bauern gegen Dürre, für Regen und eine gute Ernte, „beschränkt“. Diese und andere, teils in der Natur verwitterte Steinsäulen mit ihren Heiligenmotiven wurden in letzter Zeit von der Sektion Wegscheid des „Bayerischen Wald-Vereins“ wieder hergerichtet.

 

„S´Bleamerl“ ist ein Lied, das die seit 16 Jahren bestehende „Altbayerische Blasmusikgruppe“ namens „G´steckenriebler“ für uns spielt. In Wiesenfelden im Vorderen Bayerischen Wald, sind die „G´steckenriebler“ zuhause. Über ihre Musik sagen sie, sie ist „Altbayerische Tanzbodenmusi, gelebte und getanzte Tradition“.

 

Daneben im Film zu sehen: Eine Vogelstimmenwanderung, ein Wanderweg für Sehbehinderte und Blinde, ein Namenforscher, der vieles über das Wort „Lenz“ weiß, sowie viele schöne Naturimpressionen.

 

Weitere Informationen zum Film von Michael Zehetmair finden Sie HIER

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