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Weltunternehmen verschmilzt Firmennamen mit Namen seines Heimatortes

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Neuer Name für JOSKA: Statt Kristall jetzt Bodenmais

 

Änderung des Firmennamens soll Effekt für den größten Ferienort im Bayerischen Wald und Unternehmen haben / Bodenmais erhofft sich einen großen Schub

 

Nichts in Bodenmais ist so bekannt wie die Firma JOSKA. Das Unternehmen JOSKA ist neben seinen Erlebniswelten und Filialen auch Weltmarktführer in der Herstellung von Glaspokalen und Awards. Weltweit ist JOSKA bei vielen Sport- und Showevents ein Begriff. Der Markenname JOSKA und Bodenmais verschmelzen nun zu einer Einheit. Weil davon beide Partner profitieren sollen, hat die Firmenleitung, vertreten durch Josef Kagerbauer jun, jetzt eine Namensänderung beschlossen, die ab sofort gilt: JOSKA Bodenmais soll das Unternehmen künftig heißen – das bisherige „Kristall“ (bei internationalen Auftritten: „Crystal“) im Firmenlogo wird gestrichen.

Auf zwei Seiten herrscht darüber wahre Aufbruchsstimmung: Beim Glashersteller einerseits genauso, wie bei Tourismus-Chef Andreas Lambeck. „Wir haben monatelang über die Synergieeffekte auf beide Seiten diskutiert, jetzt haben Josef Kagerbauer jun. und die Unternehmensspitze wirklich so entschieden“, freut sich Lambeck über die Namensänderung. „Der einzige Grund für diese Maßnahme ist der gemeinsame, weltweite Werbeeffekt“, so der Touristiker. JOSKA ist weltweit vertreten, überall würden die Produkte präsent sein, „das wird für Bodenmais natürlich ein immenser Schub werden“, so Lambeck.

So sieht es auch Firmen-Chef Josef Kagerbauer jun.: „Wir haben uns das lange und reiflich überlegt, weil es für unseren Auftritt insgesamt eine entscheidende Veränderung ist“, sagt er. Der gesamte öffentliche Auftritt von JOSKA soll nun nach und nach auf den neuen Namen umgestellt werden, „das wird sicherlich noch bis zum Ende des Jahres dauern, bis wir das abgeschlossen haben“, so Kagerbauer.

Auch die Firma erhofft sich von dieser Namensänderung einen erheblichen Effekt: „Wir wollten eine Brücke bauen von unseren Produkten, die überall bekannt sind, zu unserem Gründungsort Bodenmais“, so Kagerbauer. Er verspricht sich eine Art emotionale Bindung von Produkt und Standort, mit dem Ziel, dass das den einen oder anderen Besucher mehr nach Bodenmais locken wird.

Rund eine Million Besucher hat JOSKA pro Jahr, „dieses Niveau wollen wir natürlich halten.“ Denn anders als viele andere Hersteller macht JOSKA seinen Kernumsatz nach wie vor in den Werken vor Ort. „Bei Veranstaltungen, wie jüngst dem Women’s World Award, werden unsere Produkte als Auszeichnung vergeben. Wir wollen natürlich, dass durch diese große Medienpräsenz auch der Name Bodenmais publiziert wird“, so Kagerbauer. So wurde der Women’s World Award jüngst in über 60 Ländern im Fernsehen übertragen – und überall strahlt das Logo der Firma über den Bildschirm. „JOSKA Bodenmais ist ein klares Bekenntnis zum Standort Made in Germany“, so Josef Kagerbauer jun. weiter.

Kagerbauer sieht diese Namensänderung aber auch als Verpflichtung für den Ferienort an, kräftig die Werbetrommel zu rühren und dabei JOSKA mit im Boot zu haben. „Ich halte viel vom Konzept des Bürgermeisters Michael Adam und der Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH“, so Kagerbauer. „Die vielen mutigen Schritte des jüngsten Bürgermeister Europas wollen wir einerseits unterstützen, andererseits wollen wir auch davon profitieren, dass die Gemeinde ihren eigenen Werbeauftritt im letzten Jahr erheblich verbessert und ausgebaut hat.“ Kagerbauer sieht die Verbindung der zwei Marken als Sicherung der Zukunft: „JOSKA und Bodenmais können nur gegenseitig voneinander profitieren.“

Der Profit freilich liegt zunächst in erster Linie bei der Gemeinde: „Bodenmais müsste bestimmt einen siebenstelligen Betrag in die Hand nehmen, um dort für sich zu werben, wo wir bereits sind“, so Kagerbauer. Deshalb habe die Firma in letzter Zeit die Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde intensiv ausgebaut. „Eines ist gewiss: Auch wenn künftig nicht mehr Kristall in unserem Logo steht: Wir werden mit dem neuen Namen bestimmt nicht an Glanz verlieren.“

So sieht es auch Bürgermeister Michael Adam: „Ich glaube, dass wir die Ausmaße dieser Namensänderung im Moment noch gar nicht umfänglich erfassen können. Es ist in jedem Fall der richtige Schritt in eine gemeinsame Zukunft.“

 

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