01.01.2008 1.000 Aromen in einer kleinen Tasse
Beatrix Schaar begeistert mit Kaffeeseminar bei JOSKA Kristall
Gut 80 Frauen hatten sich in der Galeria von JOSKA Kristall zum Kaffeeseminar mit Beatrix Schaar von Villeroy & Boch eingefunden und erlebten einen unterhaltsamen Abend mit Geschichte und Geschichten rund um die braune Bohne, durften probieren und genießen.
Kaffee als das Volksgetränk Nr. 1, es werden täglich 320 Millionen Tassen getrunken, vornehmlich in Firmen, war ein spannendes Thema, das Beatrix Schaar den Besucherinnen hervorragend nahe brachte. Sie stellte viele Fragen, bezog die Damen mit ein und erzählte über „Einspänner & Co“, die Kaffeebohne im allgemeinen, Robusta und Arabica, sowie die richtige Aufbewahrung und Zubereitung des schmackhaften Getränkes.
Dass Espresso bekömmlicher ist als Filterkaffee, erklärte Beatrix Schaar, liegt ganz einfach daran, dass der Kaffee nicht so lange mit Wasser in Berührung kommt, somit ist Automatenkaffee gesünder als Filterkaffee. Aufbewahrt werden sollte eine geöffnete Packung Kaffee am besten mit der Verpackung in einer gut schließenden Dose, um das Aroma nicht ausströmen zu lassen.
Die Besucherinnen erfuhren auch, dass Arabica-Kaffee ein Hochlandkaffee ist, hauptsächlich in Brasilien und Äthiopien angebaut wird und weniger Koffein hat. Robusta-Kaffee, der mehr Koffein beinhaltet, man glaubt es kaum, in erster Linie in Vietnam. Wie schon der Name sagt, ist die Robusta-Kaffeebohne pflegeleichter im Anbau, robuster und bringt mehr Ertrag.
Dagegen gibt es für normalen Kaffee, Cappuccino, Espresso usw. keine unterschiedlichen Bohnen, sondern erst durch die unterschiedliche Röstung werden diese Spezialkaffees bestimmt. Denn bei der Röstung entfalten sich die unterschiedlichen Aromen, von denen es 1.000 gibt. Wir Menschen können allerdings nur 24 Aromen unterscheiden.
Beatrix Schaar wusste weiter zu berichten, dass die drei „Ms“ für die Zubereitung eines guten Kaffees stehen: das Mahlwerk der Kaffeemaschine, die Mischung der Kaffeebohnen und der Mensch, der den Kaffee zubereitet. Auch das Wasser spielt eine Rolle beim Kaffeekochen.
Dass Kaffee, vornehmlich Espresso, aus ganz bestimmten Tassen besser schmeckt, war allen beim Probieren bald klar. Besonders das Trend-Porzellan „New Wave Cafe“ eignet sich gut dafür. Villeroy & Boch hat nicht umsonst den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft erhalten. Die Firma kreierte die Tasse aus einem Guss, d. h. die Tasse wird mitsamt dem Henkel produziert, nicht der Henkel extra an die Tasse angesetzt. Darum schmeckt alles was beim Kaffee „crema“ heißt, auch aus einer dickwandigen Tasse bedeutend besser. Als Vergleich, Tee wird aus einer möglichst dünnwandigen Tasse getrunken.
Hans-Jürgen Probst vom Erlebnis-Restaurant hielt schmackhafte Überraschungen für die Besucherinnen parat und bei einem Rundgang durch den Villeroy & Boch-Pavillon und durch JOSKA Kristall konnten sich die Gäste nochmals mit dem Thema Kaffee auseinander setzen und austauschen.
Timo Krause
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