02.09.2008 Höllengeister und Stelzer begeistern bei der 1. Shopping-Kultur-Nacht in Bodenmais
Ein durchweg positives Echo fand die 1. Shopping-Kultur-Nacht, die sich über die Bahnhofstraße, die Bergknappenstraße bis zur Kötztinger Straße und zum Marktplatz, sogar bis zur Regenerstraße erstreckte und im wahrsten Sinne des Worte angefüllt war mit Flohmarkt, Autoshow, Künstlern der unterschiedlichsten Coleur, einer Spielstraße für die Kinder und, und, und ...
Im Kulturzentrum Altes Rathaus in der Bergknappenstraße gab es eine "Grusel-Schmöker-Stunde" mit Büchereileiterin Christine Freilinger, bei der die Kinder ihre eigene Geistermaske basteln konnten.
Auf dem Marktplatz begeisterten die „Stelzer“ mit dem Stück "Die Götter lachen laut", das auf Richard Wagners Libretto von "Rheingold" basiert. In der Abfolge wurde die Frage gestellt: "Geld oder Liebe?" und trotz der nicht gerade warmen Temperaturen waren alle aufgestellten Bänke und Stühle besetzt und Einheimische, auch aus den umliegenden Orten, und Feriengäste genossen einen Kunstgenuss der gänzlich anderen Art.
Vor einigen Bekleidungsgeschäften gab es moderne oder volkstümliche Musik, als auch Modenschauen, Zauberdarbietungen und kabarettistische Einlagen, so dass die vielen Besucher eine Fülle von Höhepunkten bei dieser ersten Shopping-Kultur-Nacht erleben konnten.
Auch bei einigen Gastronomiebetrieben im Bereich von Marktplatz, Kötztinger Straße und Bahnhofstraße spielte die Musik, und überall saßen die Besucher im Freien und genossen das Nachtleben in Bodenmais.
Denn an diesem Abend und dieser Nacht wurde deutlich, dass Bodenmais wirklich lebt, dass der Kurort unterm Silberberg für seine Gäste, aber auch die Einheimischen viel zu bieten hat, wenn alle zusammen helfen und gemeinsam derartige Veranstaltungen geplant und durchgeführt werden. Und der Gemeinschaftssinn war spürbar, vor allem auch beim Glashüttenabend in der JOSKA Waldglashütte, zu dem sehr viele Bodenmaiser gekommen waren, so dass alles bis auf den allerletzten Platz besetzt war und sogar noch an die Hundert Besucher vor der Türe standen, die keinen Einlass mehr fanden.
In der Waldglashütte gab es nämlich ein ganz besonderes Spektakel, beim dem die Passauer Höllengeister mit ihrer Mystikshow schon einigen die Haare zu Berge stehen ließen, das aber der gute Glashüttengeist Durandl zu einem fröhlichen Abschluss brachte.
Josef Kagerbauer jun. meinte, dass sich der Aufwand bestimmt gelohnt habe. Mit einem derartigen Andrang beim Glashüttenabend habe er nicht gerechnet und sich sehr gefreut, dass auch die Einheimischen so zahlreich dabei waren. Des weiteren hält der die Idee einer Shopping-Kultur-Nacht noch für weiter ausbaufähig, wobei er voll des Lobes über die Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH war, die federführend diese Veranstaltung inszeniert hatte.
Bei der Gemäldegalerie Leimberger wurden Freilicht-Vernissagen bewundert. Man konnte auch verfolgen, wie ein Bild entsteht. Marianne Enz wartete mit einer Trachtenpräsentation auf, die mit kabarettistischen Einlagen untermalt wurde, unterstützt von der Bäckerei Probst. Josefine Bauer zeigte in ihrem "Ofenhaus" die ganze Bandbreite moderner Energie- und Heiztechnik. Mondphasen-Haarschnitte und Naturkosmetik für Haut und Haar mit einem köstlichen Glas Lychee Bowle konnte man im Friseurgeschäft Biendl genießen. Kostenlose Sehtests gab es bei Optik Hermann und Mariele Kirchberger lud vor ihrem "Geschenkeparadies" zu einem Schnapserl ein. Im "Rosengarten" bei Heidis Wundertüte war eine Dichterlesung und die Einzelhändler Arzberg-Porzellan, Intersport Koller, Mode Eck, Traumladen, Mode Muhr, Sport Weinberger, Yvonne Tremml, Mode Landgraf lockten neben weiteren Anbietern mit Preisnachlässen ihrer breiten Warenkollektionen. Vor dem Bekleidungshaus Probst spielten Walter Kopp und Baron von Bredow zünftig auf, das Cafe Zucchero servierte und Hot Barbecue im Freien und bei Muhr Fashion wurde die Bar "Zur Blauen Möwe" eröffnet. Im Fachgeschäft "Palm Beach" erwartete die Besucher eine "Baby-Doll-Night" mit Vorführung von Nachtwäsche der besonderen Art.
So traf die Shopping-Kultur-nach die gestellten Erwartungen und die Verantwortlichen konnten
Timo Krause
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