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24.05.2012 - Freizeitnavigator Glasherstellung

Glasherstellung

Glasherstellung



Der Gläserne Winkel Bayerischer WaldGlaskünstler und -handwerker, die die Tradition heimischer Glaskunst aufrecht erhalten, schaffen hier reinste "Poesie in Glas".Die Gläserne ScheuneDas beeindruckende Gesamtkunstwerk von Glasmaler Rudolph Schmid erzählt u.a. von den Weissagungen des legendären Sehers "Mühlhiasl" ...3056Ein "Glasanfänger" aus vergangenen Zeiten273Ein "Glasmaler" in der Glasfachschule Zwiesel229weiter...http://www.glaeserner-winkel.de/_blank229230weiter...3060Automat zum Absprengen der GlaskappeMit der Pfeife wird eine kleine Menge Schmelzgut dem Hafen entnommen und zu einer kleinen Kugel (Kölbel) aufgeblasen. Der Glasmachergehilfe (Kölbelmacher) taucht das Kölbel mit ständig drehender Bewegung erneut in die Schmelzmasse, bearbeitet diese Kugel mit einem "Holzlöffel" und gibt ihr durch Blasen die bestimmte Stärke der Wandung und die Form. Durch Einblasen in eine "Holzform" erhält der Glaskörper seine Größe und Gestalt.Wieder wird die Pfeife weitergereicht. Der Kelch des Weinglases hängt am unteren Ende der Pfeife.Ein Gehilfe setzt auf die Wölbung des Kelches einen Klumpen heißen Glases, der Meister schneidet die erforderliche Menge ab und zieht den "Stiel" mit Hilfe der "Glasmacherschere" unter ständigem Rollen in die gewünschte Länge.Nochmals wird ein kleiner "Glasklumpen" aufgesetzt%3B erneutes Rollen der Pfeife, einige Handgriffe, die von zwei Holzplättchen (Bodenschere) unterstützt werden, und der Boden des Glases hat eine tadellose Rundung bekommen. Das "Rohglas" ist fertig. Durch einen kurzen Schlag mit einem Metallstück wird es von der Glasmacherpfeife gelöst. Behutsam wird das Glas vom Arbeitsplatz zum "Kühlofen" getragen.Der Kühlofen: Hat der Meister das fertige Glas aus der Hand gegeben, wird es mit einer Gabel umfasst und zum Kühlofen getragen. Langsam läuft ein Fließband durch den 20 m langen Ofen. Die Werkstücke werden bis zum "Erweichungspunkt" erhitzt und dann gleichmäßig abgekühlt.Das Absprengen der Glaskappe: Ein "Diamant" ritzt in Höhe des Mundrandes das auf einer rotierenden Scheibe stehende Glas an. Durch eine scharfe Gasflamme wird die Glaskappe vom Kelch getrennt. Die überflüssige Glaskappe wird später bei der Aufbereitung des "Gemenges" wieder verwendet.Abschleifen der Mundränder: Schleifbänder oder waagerechte Schleifscheiben beseitigen alle Unebenheiten und bruchscharfen Stellen. Auf der Verschmelzmaschine wird das Glas zu leichter Rotglut erhitzt und die Starre des Randes verschmilzt zu einer sauberen Rundung. Das Trinkglas ist fertig. Der Glasmacher spricht von "Glattware".GlasveredelungIn der Glashütte Eisch in Frauenau wird eine einzigartige Veredelungstechnik für Trinkgläser angewandt. Beim "Breathable Glass %26trade%3B (Das ATMENDE GLAS) werden die Gläser einem "Oxigenierungsverfahren" unterzogen, das ihnen ihre einzigartigen Eigenschaften verleiht. Die Kuglerei: Die einzelnen Schliffarten (Flächen-, Stiel-, Band- und Linienschliff) verlangen große Schleifscheiben. Mit Wasser berieselt, reißen die Steinscheiben ihre Muster in das Glas. Mit kleinen "Kupferrädchen" arbeitet der "Graveur". Sein Schleifmittel ist Öl mit Schmirgel. Ein Wechselbad aus Fluß- und Schwefelsäure und klarem, heißem Wasser verwandelt den noch matten Schliff der Gläser in "kristallklaren" Zustand.Der Glasmaler: Alt ist die Kunst der "Glasmalerei". Mit Pinsel, Farbe bzw. Gold wird das Muster von der sicheren Hand des Glasmalers aufgetragen und anschließend im "Muffelofen" bei einer Temperatur von 520%26deg%3B eingebrannt.Sortiert und verpackt: Obwohl jedes Glas bereits während der Fertigung auf Qualität und Schönheit geprüft wurde und nur die wirklich einwandfreien alle Arbeitsgänge durchlaufen haben, wird die fertige Produktion einer nochmaligen Sortierung (Qualitätskontrolle) unterworfen.Einzeln und sicher verpackt gehen die Gläser in großen Sendungen in alle Welt.Ein Weinglas entsteht


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