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Glasstraße - Zellertal und Südkamm
In dieser Region befinden sich nicht die traditionellen Glashütten. Der Erlebnistourist kann aber Glas aus aller Welt bewundern und erwerben. Auch optische Präzisionsgläser werden in der Kreisstadt Regen bis heute noch gefertigt.In Regen werden seit 1898 Präzisionsgläser hergestellt. Die "Optischen Werke Rodenstock" waren mit der Produktion von Brillengläsern und feinoptischen Linsen das größte Unternehmen des Landkreises. Das Werk Regen fungiert heute als Engineering-Zentrum für Brillengläser. Bei der "Burgruine Weißenstein" ist im Museum im "Fressenden Haus" eine umfangreiche Sammlung heimischer Schnupftabakgläser zu sehen. Unweit der Ruine wurde der "Gläserne Wald" mit Bäumen aus Flachglas gestaltet. Ein weiterer Höhepunkt ist der "Gläserne Knoten" im Kurpark. Der Wintersportort Bodenmais, wo es unterhalb des alten Silberbergwerks bereits im 16. Jh. eine Paternosterhütte gegeben hat, ist inzwischen zum Mekka des Glastourismus geworden. Dem Besucher stehen 2 Glashütten zur Besichtigung offen. Die im Ort ansässige "Waldglashütte" der Firma JOSKA und die "JOSKA-Kristall-Erlebniswelt" die sich am Ortsrand von Bodenmais befindet. Wir begeben uns nun in%27s sonnige Zellertal. Dort gab es im 19. Jh. zwei Glashütten, die Spiegel-, Tafel- und Fensterglas herstellten: die Poschingerhütte (Gashütte), und die Schönbachhütte am Hochfallbach, die 1832 erbaut wurde und bis 1893 produzierte. Gegenwärtig kann man in Drachselsried die "Glasgalerie Herrmann" mit internationalen Glasobjekten, Glasbildern und Hinterglasbildern bewundern. Im "Glasstudio Andreas Fuchs" kann man zusehen, wie gläserne Tiere entstehen. Unterm Riedelstein liegt Arnbruck wo man bei "Weinfurtner - Das Glasdorf" in verschiedenen Bereichen Glaskunst und Tradition bewundern kann. Bei Viechtach sieht man das Naturwunder "Pfahl" (der Pfahlquarz wurde zur Glasherstellung verwendet). In Rauhbühl bei Viechtach hat sich der Glasmaler Rudolf Schmid mit seiner "Gläsernen Scheune" ein Lebenswerk errichtet (u. a. bemalte Glasscheiben vom "Mühlhiasl" und "Räuber Heigl"). In der Nähe von Patersdorf in Eckersberg (bei Zachenberg) befindet sich die "Studioglashütte" von Ingrid Donhauser. Im etwas abgelegenen kleinen Ort Glashütt bei St. Englmar wird vermutet, daß um 1250 vor allem farbige Flachglasscheiben für verschiedene Klosterkirchen gefertigt wurden. In der Pfarrkirche von St. Englmar kann man einen außergewöhnlichen "Hinterglaskreuzweg" aus dem 18. Jh. bewundern. Er stammt vermutlich vom "barocken Hinterglasmaler" Josef Wittmann aus Neukirchen b. Hl. Blut.Weiter geht die Reise an der "Glasstraße" in die Region Nationalpark Bayerischer Wald.Auf der Glasstraße zwischen Zellertal und Südkamm3018Darstellung des Mühlhiasl in der Gläsernen Scheune in Rauhbühl2119Der Gläserne Wald bei der Burgruine Weißenstein1904Objekt aus der Glasgalerie Herrmann in Drachselsried
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