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08.05.2008 Waldkönigin Andrea Fritz bei „Südwild“
Von 2007 bis 2009 hält sie das Zepter für den Bayerischen Waldbesitzerverband in ihren Händen und wurde jetzt bei „Südwild“ nominiert
Jede Woche stellten die „Woidboyz“ eine bayerische Königin in den letzten Wochen vor. Und zwar immer am Dienstag, denn Dienstag ist der Queenstag! „Wer von den Damen am Ende die Südwild-Queen wird, kann der mit bestimmen, der für „seine“ Königin abgestimmt hat. Wer das gerne möchte und für den die bayerische Waldkönigin Andrea Fritz die Südwild-Queen wäre, kann im Internet unter www.suedwild.de seine Stimme für sie abgeben. Die Krone für die Siegerin soll am 03. Juni live bei Südwild überreicht werden!
Als erster Niederbayerin wurde der Bayerischen Waldkönigin Andrea Fritz bei ihrer Inthronisierung in Bodenmais von Marian Freiherrn von Gravenreuth, dem 1. Vorsitzenden des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, das aus zwölf verschiedenen Holzarten bestehende Zepter, für ihre zweijährige Amtszeit überreicht.
Viele Ehrengäste waren bei der Feier im Alten Rathaus, darunter MdB Ernst Hinsken mit Frau, die MdLs Helga Weinberger und Helmut Brunner, die vorherige Waldkönigin Annabell Neubauer und die Eltern der Waldprinzessin Theresa Limbrunner. Der damalige Bürgermeister von Bodenmais Fritz Wühr erzählte über seinem Heimatort und den der Waldkönigin Andrea Fritz und wie wichtig der Wald für den Ort und seine Bewohner ist, im Hinblick auf die wunderschöne Lage und vor allem den Tourismus. Er sieht es als Aufgabe der Waldkönigin, neben der Werbung für Holz aus Bayern durch ihre glanzvollen Auftritte dazu beizutragen, viele Menschen für den Wald zu interessieren und zu sensibilisieren. „Der Wald hat immer etwas Geheimnisvolles, etwas Bezauberndes, etwas Faszinierendes, etwas Wunderbares“, so der Bürgermeister a. D..
Weitere Grußworte sprachen MdB Ernst Hinsken, die MdLs Helga Weinberger und Helmut Brunner, die ihrer Freude und ihrem Stolz darüber Ausdruck verliehen, dass eine Niederbayerin zur Waldkönigin gekürt wurde, sowie die Bedeutung des Waldes in holzwirtschaftlicher wie auch touristischer Hinsicht herausstellten. Sie sehen den Wald auch als Erholungs- und Freizeitfläche für Gäste wie Einheimische an und dass die Waldbesitzer viel Mühe darauf verwenden um ihren Wald zu hegen und zu pflegen.
Die schönste Laudatio auf die Waldkönigin hielt der Vorsitzende der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Niederbayern Georg Huber. Er sprach davon, dass Bodenmais um eine Attraktion reicher und dass im Landkreis Regen mit rund 66% der höchste Waldanteil zu verzeichnen sei. Hier sei der Wald verwurzelt wie selten in einem Gebiet. Er verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass Andrea Fritz nun die nächsten beiden Jahre den Wald als Waldkönigin repräsentieren wird. Der Wald, der ein hohes Ansehen genießt, nicht nur für Spaziergänge, für Jogger und Jäger, so Jörg Huber, sei aber auch vielfältiger Rohstofflieferant, vor allem für umweltfreundliche Rohstoffe und bedarf trotz eines guten Images doch immer wieder guter Werbung. Was wäre da besser geeignet, als hübsche, intelligente Mädchen, die sich für den Wald einsetzen, ihn repräsentieren.
Auch die Waldkönigin Andrea Fritz ergriff das Wort. Sie sprach davon, dass Bayern mit rund 25.000 Quadratkilometern, also einem Drittel ein Waldland sei und im Landkreis Regen die waldreichste Region Deutschlands. Bodenmais, das umgeben ist von Wald, bietet somit Naherholung pur. Sie sieht den Wald aber auch als Standortfaktor mit hoher wirtschaftlicher Bedeutung durch den einzigartigen Rohstoff „Holz“, der ihrer Meinung nach eine ganz besonders positive Zukunftsperspektive habe, da er immer wieder nachwachse und zudem Co2-neutral sei. Außerdem bietet der Wald für fast 200.000 Menschen Arbeit.
Nochmals zur Erinnerung: Andrea Fritz aus Bodenmais wurde bei dem forstpolitischen Seminar des Bayerischen Waldbesitzerverbandes in Wildbad Kreuth zur neuen bayerischen Waldkönigin gewählt. Damit präsentiert erstmals eine Niederbayerin bis zum Jahr 2009 die bayerische Forstwirtschaft, unter anderem auch auf der Grünen Woche in Berlin.
Der persönliche Bezug zum Wald und die Tatsache, dass die Eltern von Andrea, Renate und Ludwig Fritz, aktive Waldbauern sind, sie besitzen eine kleine Nebenerwerbslandwirtschaft mit Wald, waren die Voraussetzungen für die Wählbarkeit. Zum anderen überzeugte Andrea Fritz durch ihre Sachkenntnis und ihre Persönlichkeit die Jury.
Die neue bayerische Waldkönigin, der erstmals auch mit Theresa Limbrunner aus Pilsting, eine Waldprinzessin zur Seite steht, hat sich viel in diesen zwei Jahren vorgenommen. Sie will eine Botschafterin für ihre Heimat und den Wald, der ihr so wichtig und lieb ist, sein und damit auch den Bayerischen Wald als solchen repräsentieren.
Timo Krause
Bodenmais Tourismus
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