MenüHotline

Bennofest & Bennotag

Feste feiern und Tradition bewahren

Bennofest Umzug
Bennofest Umzug

„Das Bennofest“ heißt eigentlich St. Benno-Volksfest und wurde erst in späteren Jahren vom damaligen Bürgermeister Leopold Fleischmann eingeführt, der befand, dass neben der kirchlichen Feier mit Festgottesdienst und Prozession die Bodenmaiser Bürgerinnen und Bürger auch ein Fest abhalten sollten, bei dem sie gemeinsam feiern und dabei einmal alle Sorgen und Nöten vergessen sollten. So entstand das Bennofest, das großen Anklang bei der Bevölkerung fand und auch Besucher aus den umliegenden Orten anlockte.

Auf dem damaligen Sportplatz des TSV an der Jahnstraße wurden ein Festzelt und Buden aufgebaut, und es gab damals schon Fahrgeschäfte, Losstände und Buden mit allerlei süßen und deftigen Schmankerl. Zwei Jahre später übernahm der TSV selbst die Organisation des Festes und seither ist das Bennofest fester Bestandteil, nicht nur im Vereinsjahr des TSV, sondern in der ganzen Region bekannt und beliebt als Treffpunkt für jung und alt. Besonders die Kinder finden Gefallen an den Fahrgeschäften, wie Kinderkarussell, Schiffschaukel, Autoscouter, Schießbude oder Losstand, die Erwachsenen lassen sich im Festzelt eine süffige Maß Festbier der Brauerei Falter, ein Gockerl, eine deftige Schweinshaxe oder ein anderes Schmankerl aus der Bennofestküche von Franzls Grillstube schmecken.

Bevor es heißt „oazapft is“ stimmt die Knappschaftskapelle die Besucher mit einem Standkonzert auf dem Marktplatz ein und danach ziehen ein festlich geschmückter Bierwagen der Brauerei Falter, der Festwirt mit Bedienungen, der Festausschuss, die Honoratioren des Ortes und die Knappschaftskapelle zum Festplatz an der Jahnstrasse, wo um 18:00 Uhr das Fest eröffnet wird. Bürgermeister Joachim Haller zapft dann das erste Fass Falter-Festbier an.


„Der Bennotag“ ist kirchlicher und weltlicher Feiertag gleichermaßen. Am Namenstag des Heiligen Benno wurde 1705 eine Nachbildung der schwarzen Maria von Loreto in Italien, ein Geschenk vom damaligen Kurfürsten, von der Maisrieder Kirche Nahe Böbrach nach Bodenmais überführt. Bei strömenden Regen hatte sich eine Pilgerschar aufgemacht, um die Muttergottes heim nach Bodenmais zu holen. Dabei klarte es nach tagelangem Regen ganz plötzlich auf und die Sonne brach durch die Wolken, als ob damit gleichsam der Prozession der göttliche Segen gewahr wurde.

Die „schwarze Madonna“ in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt hat eine Höhe von 1,14 m, und ist die getreue Kopie der als wundertätig erkannten Madonna von Loreto in der italienischen Provinz Ancona. Mit schwarzem Gesicht, gekrönt, das Kind auf der Linken tragend, mit reichverzierten Gewändern bekleidet, steht es auf dem Hochaltar der Pfarrkirche zu Bodenmais.

Zum Gedenken an die Übertragung des Gnadenbildes findet jedes Jahr am folgenden Sonntag des Namenstages des Heiligen Benno, ein Festgottesdienst in der Katholischen Kirche „Mariä Himmelfahrt“ am Marktplatz und anschließend eine Prozession durch den Ort statt. Die Bewohner schmücken ihre Häuser und beteiligen sich sehr zahlreich an der Prozession.

Kekse! Bodenmais.de verwendet Cookies und nimmt den Datenschutz ernst - wenn Sie diese Seite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. zum Datenschutz

Zustimmen