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Sehenswertes in Bodenmais

Wir können auch Kultur!

Bodenmais ist nicht nur das Ferienparadies Nr. 1 des Bayerischen Waldes, sondern kann auch mit einiger Kultur aufwarten, denn die Geschichte von Bodenmais begann bereits vor über 700 Jahren.

Besonders sehens- und erlebenswert ist die Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die 1804/05 in der Mitte des Marktplatzes erbaut wurde. Sie hat eine Eigenheit, die sehr selten ist und zwar, wurde die Kirche in Richtung des Silberbergs gestellt und der Altar weist nach Osten, nicht wie sonst in Kirchen nach Westen. Der Grund war, dass der Bergbau damals in Bodenmais die einzigste Einnahmequelle darstellte und darum die Kirche über die Bergleute wachen und sie beschützen sollte. 1955/56 wurde ein Oktogon angebaut und die Kirche dadurch deutlich größer. Den Altar schmückt eine Nachbildung des Gnadenbildes von Loreto (ein Geschenk des Kurfürsten), das bereits am 16. Juni 1705 (Namenstag des Heiligen Benno) in einer feierlichen Prozession von Maisried (bei Böbrach) nach Bodenmais überführt wurde. Zur Erinnerung daran findet jedes Jahr ein Festgottesdienst mit Prozession statt. Außerdem gibt es ein fünftägiges Volksfest, das den Reigen der Volksfeste in der Region jedes Jahr im Juni eröffnet.


Die Evangelische St. Johanneskirche entstand in den Jahren 1962/63 und wurde damals durch den Regionalbischof eingeweiht. In Bodenmais gab es zwar nicht so viele evangelische Christen, aber dafür viele Feriengäste, die auch in ihrem Urlaub gerne ein Gotteshaus aufsuchen wollten. So war die Evangelische Johanneskirche von Anfang an, vor allem auf die Bedürfnisse von Urlaubsgästen abgestimmt und ist auch täglich geöffnet. Durch die hohe, lichte Dachkonstruktion bietet die Kirche besonders viel Raum und lädt zum Verweilen in Stille und zum Nachdenken ein. Für Ausstellungen und Konzerte ist sie entsprechender, gerne genutzter Rahmen, und die Besucher können in der Kirche auch die Nähe Gottes erspüren. Betritt man die Kirche fällt der Blick sofort auf das große Glasfenster, das die sieben Siegel aus der Offenbarung des Johannes darstellt und auch das himmlische Jerusalem. Ein weiterer Blick verweilt auf eine Holz-Skulptur, die von Joachim von Zülow geschaffen wurde und den Turmbau zu Babel, als auch eine Replik von Johannes dem Seher in sich in dem Lindenstamm, aus dem sie besteht, verewigt.

Das Historische Besucherbergwerk im Silberberg, dem Bodenmaiser Hausberg, zeigt die Geschichte des Bergbaus in Bodenmais und damit ein Stück Ortsgeschichte auf. Ein kleines Museum vervollständigt das damalige Arbeiten und Wirken der Bergleute. Vom Silberberg-Plateau aus muss man einfach die herrliche Aussicht auf Bodenmais, das nahe Zellertal und die umliegenden Berge richtig genießen.

Das JOSKA Glasparadies bürgt für Tradition und Qualität. Die alte Handwerkskunst des Glasblasens kann man hier erleben, das Glasmalen, Gravieren und das Schleifen von edlem Bleikristall. Aber auch modernes Designglas, und vor allem die Pokale, die von JOSKA Bodenmais in alle Welt gehen.

Das Alte Rathaus vereinigt ebenfalls Althergebrachtes und Neues in sich. Es gibt Sonderausstellung über die Geschichte des Bergbaus und der Vitriolölhütte am Silberberg, eine Dauerausstellung über Prof. Dr. Bernd Weikl, den bekannten Kammersänger mit Bodenmaiser Wurzeln. Des Weiteren wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen. Aber auch ein Leseraum mit Internetzugang, die Bücherei und ein Büro der Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH sind darin untergebracht.

Weitere Sehenswürdigkeiten erläutert die Sehenswürdigkeiten-Karte, die es in der Tourist-Information an der Bahnhofstraße zu erwerben gibt.


Informationen und Hinweise

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