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Almabtrieb in Bodenmais

Seit Jahrzehnten eine Tradition unterm Silberberg!

Bodenmais im 18. und 19. Jahrhundert. Es war eine beschwerliche Zeit. Die Menschen lebten vom Bergbau am Silberberg und von der Forst- und Landwirtschaft. Es war auch die Zeit der Waldhirten, die Kälber, Kühe, und Rinder auf die Schachten im Arbergebiet getrieben haben, um sie dort Weiden zu lassen.
Es war ein hartes Leben.
Immer am 1. Juni wurde das Vieh auf die Hochweiden gebracht. Den ganzen Sommer und Spätsommer lang lebten die Waldhirten abgeschieden auf den Schachten in kleinen, spärlichen Holzhütten. Die meisten Waldweiden liegen auf über 1000 Meter Höhe, die Hirten waren Wind und Wetter ausgesetzt. Sie lebten von der Milch der Ziegen, die sie mit hochgenommen haben. Und von dem, was ihnen Botenjungen vorbeibrachten.
Der Abtrieb, der auch heute noch in Bodenmais feierlich zelebriert wird, erfolgte 132 „Weidetage“ später, am 10. Oktober.