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Gruseliges Spektakel

Perchten und Hexen treiben auch in Bodenmais ihr Unwesen

Die Rauhnächte zwischen Weihnachten und Neujahr sind von Mystik und geheimnisvoller Stimmung geprägt. Geht man nach altem Volksglauben, zogen sich die stürmischen Mächte, die während den Rauhnächten das Regiment übernehmen, nach dem 6. Januar wieder zurück und die sogenannte „Wilde Jagd“ begibt sich am Ende der Rauhnächte wieder zur Ruhe. Als „Wilde Jagd“ wurden die übernatürlichen Dämonen bezeichnet, die über den Himmel „jagten“. Sie galten als Vorboten für Katastrophen wie Kriege, Dürren oder Krankheiten, aber sie konnten wohl auch den Tod desjenigen anzeigen, der sie sichtete. Soweit der überlieferte Volksglaube.

Auch im Bayerischen Wald sind die alten Sagen noch heute verbreitet, und werden immer noch weitergegeben. Wer kennt den „Bluadigen Dammerl“ oder die „Luzier“? Beides sind Sagengestalten, die den Bayerwaldkindern vor langer Zeit Angst und Schrecken einjagten.
Wer einmal tiefer in die Welt der Mystik rund um die Raunächte eintauchen möchte, sollte bei den Perchtentreiben in Bodenmais mit dabei sein. Sie finden im JOSKA Glasparadies und auf dem Markplatz statt.