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Woid Woife

der Wildtierflüsterer aus dem Bayerischen Wald

Leise rascheln die Blätter unter den Füßen. Leise genug, um die Vögel ringsum nicht in ihrem Gesang zu stören. Ansonsten herrscht absolute Ruhe. Der Bayerische Wald, das ist Woid Woifes Welt. Dieses gestandene Mannsbild mit Rauschebart, eisblauen Augen, Filzhut und kariertem Baumwollhemd ist ein echtes Bodenmaiser Original. Jeder kennt ihn. Dem 42-Jährigen wird nachgesagt, ein Wildtierflüsterer zu sein. Und tatsächlich: Wenn man sieht, wie Woid Woife mit den tierischen Bewohnern des Aberwaldes umgeht, wie er ihnen so nahe kommt wie sonst keiner, glaubt man wirklich, dass er mit seinen pelzigen und gefiederten Freunden sprechen kann.

Die Natur, das ist die Heimat des Mannes mit dem freundlich-herzigen Gemüt. Sie liegt ihm am Herzen. „Unsere Welt würde anders funktionieren, wenn die Menschen sich zu Ehrfurcht, Respekt und Demut durchringen könnten“, sagt der Naturbursch. Er meint damit Ehrfrucht, Respekt und Demut vor allem Leben – nicht nur das der Menschen sondern auch der Tiere und Pflanzen. „Es ist Zeit zu handeln. Wir müssen uns für ein bewusstes Leben mit der Natur entscheiden!“, betont Woid Woife.

So kämpft Wolfgang Schreil, so sein bürgerlicher Name, mit Leidenschaft für seine Überzeugungen. Schon oft hat er mit Bürokraten gestritten - zum Wohle der Natur und ihrer tierischen Bewohner. Das Ergebnis: Nun ist der Hochzellberg nordöstlich von Bodenmais, im Herzen des Bayerischen Waldes, ein Schutzgebiet, und Woid Woife kann sich in Ruhe seinen Wanderungen widmen.
 

„Was man liebt, das schützt man!“


Regelmäßig führt der Waidler samstags Wandergruppen in den Arberwald im Bayerischen Wald – und zu seinen Lieblingsplätzen. Den Teilnehmern öffnet er dabei im wahrsten Sinne des Wortes Augen und Ohren. Da wird so manchem Stadtmenschen in erschreckender Weise bewusst, wie oberflächlich seine Wahrnehmung doch ist. War das nun ein Schwarzspecht, ein Buntspecht oder der weniger bekannte Dreizehenspecht? Raschelt da eine Eidechse oder eine Haselmaus im Gras? Woid Woife weiß die Antwort! Zu jedem Geräusch im Wald fällt ihm die passende Erklärung ein. Und als ein Habichtskauz über die Wandergruppe hinweg fliegt und sich auf den Ast des nächsten Baumes setzt, sagt er fast andächtig: „Für solche Momente lebe ich.“

Das Credo des Naturburschen: „Was man liebt, das schützt man!“ Ob hinauf in die Reviere von Falke, Kauz und Bussard, zu den Enzian-Wiesen oder in den Lebensraum von Reh, Luchs und Auerhahn – unterwegs mit Woid Woife gibt es stets spannendes zu entdecken. Was genau? „Das lässt sich zu Beginn einer Tour nie sagen“, erklärt er und fügt an. „Der besondere Reiz einer Wanderung besteht ja gerade darin sich einzulassen – auf die Geheimnisse des Waldes.“

Kaum zu glauben, dass der Waidler aus dem Bayerischen Wald früher mal ganz andere Interessen hatte. Jahrelang versuchte er als Bodybuilder und Strongman-Athlet, die Leistungsgrenzen seines Körpers auszuloten. Doch irgendwann fand er das Kraftgeprotze nur noch albern – erkannte, was ihm wirklich am Herzen lag: die Natur. Deshalb geht es bei Woifes Touren durch den Hochwald nicht in erster Linie um Kilometer oder Höhenmeter, die zurückgelegt werden. Im Vordergrund steht die Ruhe zwischen den einzelnen Wander-Etappen, die für ein tieferes Verständnis der Natur sorgen. „Genießt einen der Artenreichsten Bergwälder Deutschlands mit Freude an Eurem Leben und gleichzeitigem Respekt gegenüber unsere Tierwelt“, gibt Woid Woife Wanderern mit auf den Weg.
 

„Zu sehen gibt es im Wald immer etwas“


Woid Woifes Begegnungen mit der Tierwelt, deren fotografische Dokumentation ihn bekannt gemacht hat, leben von ruhigem Abwarten, nicht von der Pirsch. Ruhig heißt dabei jedoch keineswegs langweilig. Während der Pausen blickt der Naturfreund stets aufmerksam umher und unterbricht seine Erzählungen, wenn er gerade wieder etwas Besonderes entdeckt – einen äußerst seltenen Schwarzstorch zum Beispiel, der just in dem Moment seine Kreise über dem Bodenmais-Panorama zieht. „Zu sehen gibt es im Wald immer etwas“, sagt Woife. „Nur was genau, das kann ich vorher nicht sagen.“ Geduld und etwas Glück gehören zu Woid Woifes Wanderungen einfach dazu. „Ich möchte vor allem erklären und aufklären, was hier oben passiert. Vielleicht lernt der eine oder andere ja, die Natur so zu lieben wie ich und sieht in Zukunft etwas genauer hin!“

Sie wollen bei einer von Woid Woifes unvergesslichen Wanderungen mit dabei sein? Dann kommen Sie in den Bayerischen Wald nach Bodenmais!

Geführte Wanderungen

mit dem Wildtierflüsterer Woid Woife

Naturbursch Woid Woife lädt auch  Sie zu URgeWALDig interessanten Wanderungen im Bayerischen Wald ein, bei denen es immer etwas Spannendes zu entdecken gibt. Was genau? Das weiß niemand zu Beginn der Tour! Genau das ist der  besondere Reiz dieser Wanderungen, sich einzulassen auf die Geheimnisse des Waldes.

Der Woid Woife erzählt zwischendurch URgeWALDig unterhaltsame Anekdoten aus seinem Leben im Einklang mit der Natur und seiner besonderen Bindung zu den Waldbewohnern des Bayerischen Waldes.

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