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Wo heute das 4 Sterne Kristall- und Vitalhotel Bergknappenhof steht, wurden früher Kartoffeln angebaut. Eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte des Bodenmaiser Traditionshotels, das gerade seinen Wellnessbereich erweitert hat.

 

Matthias Schweikl ist ein Hotelier, wie man ihn sich vorstellt. Ein Hotelier mit Leib und Seele: Immer ein Lächeln im Gesicht, immer freundliche Worte auf den Lippen. Der 54-Jährige führt seit Jahrzehnten den traditionsreichen Bergknappenhof, eines der führenden Wellnesshotels in Bodenmais. Und Matthias Schweikl ist einer, der anpackt, der immer umtriebig ist. Als gelernter Elektriker und Koch tauscht er auch mal eine kaputte Lampe aus oder hilft in der Hotelküche, wenn’s brennt. Generell ist der Hotelier in seinem Haus immer am „werkeln“, gerade in den vergangenen Monaten. Denn der Bergknappenhof hat sich – wieder einmal – erweitert. Diesmal wurde der ohnehin schon großzügige Wellnessbereich erweitert. Mit edlen und stilvollen Materialien wurden eine Kristall- und Birkensauna und ein neuer Saunawhirlpool geschaffen.

 

 

 

„Bei uns schneit‘s jetzt das ganze Jahr“ Außerdem können die Gäste in neuen Ruheräumen entspannen. Highlight der Erweiterung ist die in Bodenmais einzigartige Schneegrotte. „Bei uns schneit‘s jetzt das ganze Jahr“, sagt Matthias Schweikl mit einem Lachen. Wenn man heute durch das Hotel spaziert, mit seinen 150 Betten, seinem riesigen Wellness- und Saunabereich, dem großen Restaurant, dem gemütlichen Bar- und Loungebereich, der Sonnenterrasse mit großen Garten und Außenpool, dann kann man sich kaum vorstellen, was hier einmal war: ein Kartoffelacker. Noch vor 70 Jahren hat wohl keiner erahnen können, dass auf dem Grundstück einmal der Bergknappenhof stehen wird. In den 1950er Jahren hatten die Eltern des heutigen Hotelchefs, Alois und Paula Schweikl, hier einen kleinen Bauernhof. 1962 kamen eine Aral-Tankstelle und ein kleines Installationsgeschäft hinzu.

 

 

Der Bergbau-Tradition verbunden. Vier Jahre später kam dann bereits der Umschwung hin zum Tourismus. „Meine Eltern bauten das Haus zu einem Gästehaus um. Im Vergleich zu heute war das ganz einfach und spartanisch“, erinnert sich Matthias Schweikl. Die Anfangszeiten des damals noch „Fremdenverkehr“ genannten Tourismus waren bisweilen chaotisch. Matthias Schweikl erinnert sich noch gut daran: „Da wurde wirklich jedes Bett vermietet. Und wenn mal wieder überbucht wurde, mussten meine Eltern auf dem Dachboden schlafen und ich mein Kinderzimmer räumen.“ Doch die Entwicklung ging rasant voran: Bereits 1970 erfolgte der Hotelbau, damals schon mit Hallenbad und Restaurant. Feierlich eröff net wurde das „Hotel Bergknappenhof“ zwei Jahre später. Der Name kommt nicht von ungefähr: „Mein Großvater Alois war einer der letzten Bergmänner im Silberberg. Dieser Tradition, dieser Heimatliebe, sind wir bis heute verbunden“, erklärt Schweikl. Wer mit off enen Augen durch den Bergknappenhof geht, sieht viele Details, die an die Bodenmaiser Bergbaugeschichte erinnern. Hammer und Meißel zieren sogar die Spitze des Hoteldaches.

 

 

Eines der beliebtesten Hotels in Deutschland. Insbesondere ab den 1990er Jahren hat sich der Bergknappenhof stetig erweitert. Ein Hallenbad wurde angebaut. Bar, Restaurant, neue Zimmer und Suiten sowie der Wellnessbereich mit Steingrottensauna und Salzgrotte sind hinzugekommen. 2008 wurde das Hotel dann nochmal erweitert, auch eine Parkgarage kam hinzu. Die Mühen, die Matthias Schweikl und seine ganze Familie in all den Jahren in ihren Bergknappenhof gesteckt haben und wohl noch stecken werden, zahlen sich aus: Das Wellnesshotel gehört zu den beliebtesten in ganz Deutschland. Immer wieder landet der Bergknappenhof beim Ranking des Bewertungsportals „HolidayCheck“ bundesweit unter den besten zehn Hotels und Pensionen.

 

 

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